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Mit Heiterkeit aus einer ernsten Lage

Die Firma Brady Corp., ein bisher eher konservativer Produktionsbetrieb mit 3200 Beschäftigten im mittleren Westen der USA, hat aus Überzeugung Humor und Spass zu einem integralen Bestandteil seiner Firmenkultur gemacht. Und zwar aus ernsthaften geschäftlichen Gründen.

Wenn die Mitarbeiter lockerer sind und mit Freude ARBEITEN, kann dies

  • Stress vermindern.
  • helfen, bislang eifersüchtig bewachte Ressortgrenzen niederzureissen.
  • den Teamgeist durch das gesamte Unternehmen hindurch zu stärken.
  • innerhalb der Arbeitsgruppen zu mehr Kameradschaftlichkeit führen.
  • Gespräche anregen, aus denen Innovationen entstehen.
  • die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass unangenehme Aufgaben nicht unerledigt bleiben.

Selbstverständlich bedeutet dies nicht, dass alle mit einem ständigen Lächeln herumlaufen und ihre Firma als einen Arbeitsplatz erleben, an dem man einfach nur Spass hat. Trotzdem ist die Firmenleitung überzeugt davon, dass ein Schuss Vergnügen und Heiterkeit einer Unternehmenskultur gut tut; vorausgesetzt, es wird dabei mit der richtigen Einstellung behutsam vorgegangen und nichts erzwungen.

Wie hat dies die Firma Brady gemacht?

Als die Firmenleiterin CEO wurde, übernahm sie einen Betrieb, in dem die Menschen ungewöhnlich angespannt waren und sich übermässig vorsichtig bis ängstlich verhielten. Die mangelnde Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Furcht vor Risiken nennt sie eine "Kultur des Neins". Es galt, die Leute zu motivieren, mehr Informationen auszutauschen, miteinander zu kooperieren und sich für ein "Ja zum Wandel" zu entscheiden. Es sollte eine vertrauensvolle und optimistische Atmosphäre geschaffen werden.

Wichtige Massnahmen waren die Einführung der gleitenden Arbeitszeit, die Abschaffung der Stechuhren, die Erlaubnis, Fehler einzugestehen, sowie die Förderung der kollegialen Hilfsbereitschaft. Und zu guter Letzt, ist die Firmenleiterin überzeugt davon, dass Spass und Humor am Arbeitsplatz ein gutes Klima unterstützen können.

Sie selber tut einiges dafür und schlägt dazu die folgenden Leitgedanken vor:

  • Menschen sind nicht immer so zugeknöpft wie sie scheinen. Die Bereitschaft für ein gelösteres Klima ist sehr gross.
  • Lachen ist eine internationale Sprache. Der nötige Respekt vor anderen Kulturen ist dabei eine Selbstverständlichkeit.
  • Auch in schwierigen Zeiten darf Humor Platz haben. Es gibt genügend Gelegenheiten, den Alltagshumor zu kultivieren.
  • Spass lässt sich institutionalisieren. Die Firma Brady hat zum Beispiel im Zusammenhang mit der jährlichen obligatorischen Arbeitsplatzreinigung ein lustiges Ritual eingeführt.
  • Humor kann spontan sein und sich in einmaligen, situationsbezogenenen Gags zeigen.
  • Der CEO gibt den Ton an und bemüht sich, durch das eigene Verhalten eine humorvolle Atmosphäre zu schaffen und zu fördern.

Dank dieser neuen Firmen-Kultur hat das Unternehmen seinen Umsatz in den vergangenen sieben Jahren mehr als verdoppelt. Es ist flexibler, Firmenkultur hat die Firma sogar kämpferischer gemacht, indem sie dynamischer und kämpferischer geworden und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verhalten sich kreativer und einsatzfreudiger.

Mehr zum Thema "Führen mit Humor": www.mam.de

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Lehrgang XI:
Exped. 1: 26.08-30.08.2009
Exped. 2: 4.02.2010 - 7.02.2010

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06.06.2009

 

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